Bald ist Pfingsten!

Und weil dass so ist, liegt das Rokokokleid im Moment auf Eis. An Pfingsten ist doch unsere „Großveranstaltung“ vom Verein, Musical mit Tanz- und Schwertkampfeinlagen, ein kleiner Markt und natürlich Lagerleben…
Und für eben dieses Lagerleben hat man ja das ganze Jahr über Zeit und will Stück für Stück darauf hinarbeiten, bis man dann 4 Wochen vorher wach wird und merkt: HUCH, DU HAST JA NOCH GARNICHTS FERTIG!!!

Aber ich arbeite mit Hochtouren daran, ein bischen was habe ich auch schon geschafft. Hier die Liste mit den Dingen, die noch unter der Nähmaschine landen sollen:
für meinen Freund:
– eine weiße Cotte (fertig)
– eine grüne Surcote (fertig, es fehlt noch die Borte)
– eine dunkle Hose
– eine Kopfbedeckung (hab mich noch nicht ganz entschieden wie es aussehen soll)

für mich:
– ein grün/braunes Unterkleid
– eine grüne Höllenfenstersurcote
– ein Haarnetz mit Schapel

für meine Mama (will beim Verkauf mithelfen, braucht also auch ein Kleid):
– ein beiges Unterkleid
– eine orange Höllenfenstersurcote

Die Cote und Surcote für Michel sind wie gesagt schon fertig, ich warte nur noch auf die bestellte Borte um das Gewand zu verzieren. Er brauchte dringend neue Sachen, da er mittlerweile mit Bogen, Schwert und Kettenrüstung ausgestattet ist passt die bäuerliche Bekleidung nicht mehr so wirklich. Ich fotografiere ihn wenn er in den Sachen steckt, meine Schneiderpuppe passt nicht für seine Maße, das sähe sehr albern aus.
Ich habe mich bei Schnitten und Farbe versucht am 13. Jahrhundert zu orientieren, ich habe weder die Zeit noch das Geld mich da ernsthaft mit zu beschäftigen, aber wie gesagt, versuchen kann ich es ja doch. Die Stoffe sind reines Leinen oder ein Baumwoll/Leinen Mischgewebe, ein Barchent den es schon im Mittelalter gab, aber wohl etwas teurer war. Genauso wie die Farbe. Sattes grün, eine teure Mischfarbe und in der Symbolik für junge Leute. Und da wir schon bei den jungen Leuten sind habe ich mir als Kopfbedeckung ein Haarnetz ausgesucht (werde mich im Filetknüpfen versuchen…) mit einer Schapel kombiniert. Das geht für junge, unverheiratete Mädchen in Ordnung, und es gefällt auch mir (doch irgendwie im heute verwurzelten Person) sehr gut. Mit Gebende, Schleier und Rise fühlt man sich doch irgendwie merkwürdig, besonders wenn man die einzige ist die das macht.
In einer Gruppe ist etwas so außergewöhnliches nicht mehr komisch, weil es eben alle machen und es so dazu gehört, aber als einzige… Da fehlt mir ein bischen der Mut, hihi.

Ich stelle Bilder ein sobald etwas fertig ist, versprochen!

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