blau-lila Schultertuch

Mein größtes Strickwerk bisher. Ein richtig großes Schultertuch aus farbwechselnder Lacewolle von http://www.100Farbspiele.de

Das Muster ist von Ravelry und trägt den Titel „Laminaria“ von Elizabeth Freeman.

Und weit gereist ist es auch schon, es hat mich auf die Philippinen begleitet, aber leider im Koffer, denn Stricknadeln sind ja sooo gefährlich, dass sie nicht ins Handgepäck dürfen 😦

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Sockenparade 01

So, hier kommt das erste Paar Socken, der Anfang der Sockenparade quasi. Mir ist nur aufgefallen, nachdem ich versprochen hatte, die Socken noch alle zu zeigen, dass das eventuell schwierig werden könnte, denn ich Schussel habe einige natürlich schon verschenkt, aber vergessen ein Foto davon zu machen…


Ein sehr schönes Muster haben diese Socken, es war eine „Mystic Socks“ Anleitung von Ravelry, die erste ist auf der Fahrt nach und auch in Wacken selbst entstanden. (Sehr zur Verwunderung der Ordnungshüter auf dem Campground. Stricken in Wacken hatten die auch noch nicht gesehen). Aber in dieser Umgebung zu stricken hat auch Nachteile. Wem die Socken sehr kurz vorkommen, dem sei gesagt, er hat Recht! Ich weiß nicht so recht, wie das passieren konnte, denn ich habe sie ja für mich gestrickt und daher auch immer wieder anprobiert, aber irgendwie sind sie zu kurz geworden, so im Nachhinein betrachtet. Ich kann sie zwar anziehen, aber weich und kuschlig sind sie an den Zehen jetzt nicht mehr, weil es halt ein wenig spannt.

Tja, wer hätte gedacht, das Alkoholgenuss keinesfalls Fehler im Muster hervorruft, sondern zu zu engen Socken führen kann? Wieder eine Erfahrung mehr…

Ah, ich werde wahnsinnig!

Diese hübsche Wolle soll ein Schal/Schultertuch werden, auf Bestellung von Mama. Aber es ist trotz wesentlich unkomplizierterem Muster wie das letzte Schultertuch ungleich widerspenstiger. Ich weiß auch nicht genau warum… Ein Grund ist sicherlich, dass alles an einem Stück gestrickt wird, also wenn man einen Fehler am Anfang der Reihe macht, die Rückreihe glatt strickt und erst am Ende der nächsten Reihe feststellt, dass die Maschenzahl nicht stimmt, und dann drei Reihen mit ca. 500 Maschen zurück muss, hält das schon auf. Was mich aber mehr wundert ist, dass mir das hierbei so oft passiert, eigentlich kann ich mir kurze Sequenzen, die sich immer wieder wiederholen, sehr gut merken. Bei anderen Strickstücken kann ich mich nicht erinnern, so oft Fehler gemacht zu haben, die nicht auf ein Falschverstehen der Anleitung zurückgehen, sondern auf Schusseligkeit… Mal sehen wie lange es noch dauert die restlichen 6 Reihen an dieses Tuch zu stricken…

The Northern Sea

„The Northern Sea“ Es ist das erste Mal, das etwas gestricktes von mir einen Namen bekommt, aber dieses Stück hat es definitiv verdient. Es ist übrigens das Stück, weswegen ich gesagt habe, dass ich spinne.

Es ist ein Schultertuch, dass ich auf einem anderen Blog entdeckt habe, dessen Muster freundlicherweise auf Ravelry zu finden ist. (Der Name des Originals ist „In the pink“, wenn jemand jetzt auch Lust auf nachahmen hat) Ich habe bisher noch kein Schultertuch gestrickt, aber die englischen Anleitungen schrecken mich nicht mehr seit diversen Socken, und wenn andere Leute das hinbekommen, wieso dann nicht ich? Dachte ich… Also fröhlich 11! Seiten Anleitung ausgedruckt, ins Wollgeschäft und die passende Wolle besorgt, angestrickt und dann irgendwann kam das Gefühl geschlichen: Du spinnst, so ein Monster zu stricken! So sah es zwischenzeitlich aus:

Das sind 2 von drei Teilen, die teilweise aneinander genäht, teilweise aneinander gestrickt werden, worauf noch Keile eingestrickt werden und ein Randmuster, welches 85 mal wiederholt wird, das Ganze komplettiert. Kann man ein bischen nachvollziehen, warum ich zwischenzeitlich dachte, ich sei wahnsinnig so etwas überhaupt anzufangen?

Aber nachdem die Teile erstmal aneinander waren und ich den Rest verstanden hatte, gingen auch meine Selbstzweifel, keine Ahnung wo die sich jetzt verstecken 🙂

Und so sieht es fertig aus, mein erstes Schultertuch: The Northern Sea:

Vielleicht ein Schal

Auch während der Uni kann man Handarbeiten, wenn man denn mal eine normale Vorlesung hat, bei der Hören reicht, so dass man die Finger anderweitig beschäftigen kann. Schon vor einiger Zeit angefangen, aber in Ermangelung der oben genannten Vorlesungen wächst er nicht wirklich im Moment. Ich habe Restwolle von einem Pullunder genommen, daher weiß ich nicht sicher, ob er lang genug für einen echten Schal wird. Da ich aber eh „nur“ das Muster probieren wollte, wäre es nicht weiter schlimm, wenn er nicht lang genug wird. Es ist ein Patentmuster, habe ich noch nie gestrickt, und ein Zopfmuster, dass durch das Patent netterweise auf beiden Seiten gleich aussieht.

Blue hat ihn beim Fotografieren gleich für sich entdeckt und die Wolle für kuschlig genug befunden 🙂