Arbeitserleichterung

Sonst eher der Fraktion „Arbeitsbehinderung“ angehörend, hat mein Kater seit gestern beschlossen, mir beim Schreiben meiner Thesis behilflich zu sein. Wie? Er hat es sich zwischen Laptop und meinem Oberkörper auf dem Schreibtisch bequem gemacht, den Kopf in meiner Armbeuge und schläft. Das ist zwar ein bisschen hinderlich beim tippen, man will ja nicht durch zuviele Erschütterungen den Schläfer stören, aber vom Schreibtisch entfernt man sich so sicher nicht mehr! Ist er nicht goldig?

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Keine Vorlesung?

Wer den letzten Beitrag gelesen hat und nicht den direkten Kontakt mit den Vorgängen an einer Uni kennt hat sich vielleicht gefragt, was um Himmels Willen man denn an der Uni überhaupt anderes als Vorlesung und Party macht?

Also Unipartys kenne ich eigentlich nicht aus der Nähe, aber dafür im Moment Exkursionen ohne Ende. Also Freilandbio, draußen sein und wirklich was mit Pflanzen und Tieren machen und über dieselben lernen.

Als hübsches Beispiel hier ein paar Bilder der letzten Exkursion, wo unter anderem Vögel gefangen wurden, zum vermessen, wiegen und beringen. Ich kenne mich nicht wirklich gut aus bei Vögeln, die klassischen Futterhausbesucher und den Rotmilan erkenne ich noch, aber dann wird es auch schon sehr dünn, aber diese Fangaktionen, bei denen man einen Vogel auch mal in der Hand halten kann, ihn aus der Nähe sehen und mit anderen Vergleichen, dass hilft schon immens beim Lernen neuer Arten!

Ein Gimpel, oder Dompfaff. Wie an der schönen roten Brust zu erkennen, ein Männchen.

Einer meiner Lieblingsvögel, der Kleiber. Übrigens der einzige europäische Vogel, der auch mit dem Kopf nach unten an einem Stamm laufen kann.

Auch sehr schön, und vor allem sehr laut, der kleine Bursche: ein junger Neuntöter.